Archiv der Kategorie: Allgemein

10.2019 | Das Programm für unseren nächsten Workshop ist online!

Gemeinsam mit der TU Berlin haben wir das Programm für unsere nächste Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Uns erwarten nach dem Impulsvortrag von Frau Bettina Liedtke zum neuen Ausstellungs-Pavillon an der TU Berlin, 2 thematische Panel. Zunächst zur Prävention und Präsentation von Kulturgütern mit 5 Vorträgen und im Anschluss über Technologien und Trends zu Verglasungen und Displays mit 4 weiteren Vorträgen. Der Workshop bietet zudem ausreichend Raum, um ins Gespräch zu kommen und die Vortragsinhalte zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Zum Programm und zur Anmeldung.

09.2019 | Veröffentlichung “Quo vadis Konservierungswissenschaften?”

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat in diesen Tagen ein Buch im oekom Verlag veröffentlicht. Quo vadis Konservierungswissenschaften. Status quo, Herausforderungen und Perspektiven. In dem Buch sind die Ergebnisse der Berliner Tagung »Quo vadis Konservierungswissenschaften« zusammengetragen.

Weitere Informationen und eine Leseprobe finden Sie hier.

02.2019 | Objekte aus Papier erhalten und schützen

Am 31. Januar 2019 wurde der 6. Workshop des Forums INN-O-KULTUR zum Thema „Objekte aus Papier erhalten und schützen“ an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) in Jena erfolgreich durchgeführt. Der Workshop sollte aktuelle Ansätze zum Schutz von Papier beleuchten, wobei sowohl Themen aus der Konservierung und Restaurierung angesprochen wurden, als auch Einblicke in die industrienahe Forschung und Praxis gegeben wurde.

Herr Dr. Joachim Ott, Leiter der Handschriften Sondersammlungen der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek sowie Herr Dr. Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister der Stadt Jena und ehemaliger Fachreferent der ThULB, hießen die etwa 50 Teilnehmer des Workshops herzlich willkommen. So stellten sich Einrichtungen wie die Nationale Akademie der Wissenschaften – Leopoldina, oder die PERTHES Verlagsbibliothek ihre Abteilungen für Bestandserhaltungen vor. Methoden zur Prävention, Schutz und Sicherung von Objekten aus Papier fanden ebenso Einklang im Programm wie neue Konzepte aus anderen Branchen, wie beispielsweise der Mikrobiologie, Optik und Oberflächenanalytik. Die 8 Fachvorträge wurden von einem umfassenden Praxisprogramm ergänzt, wobei die Teilnehmer Einblick in die Restaurierungsarbeiten der ThULB erlangten und ausgewählte Beispiele der Bestandserhaltung sehen konnten, als auch an einer Führung durch die Digitalisierungsabteilung der Bibliothek teilnehmen konnten. In diesem Zusammenhang bedanken wir uns herzlich bei den Mitarbeitern der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena für die exzellente Organisation und Durchführung des Programmpunkts und die hervorragende Kooperation im Zuge des Workshops.

01.2019 | Querdenker wollen alte Bücher retten

“Von alten Büchern geht eine besondere Faszination aus. Jahrhunderte altes Wissen, auf handgeschöpftem Papier niedergeschrieben, oft filigran illustriert und zwischen fein geprägte Lederdeckel gebunden, lässt in Bibliotheken oder Antiquariaten wohl jeden Bücherfreund ehrfürchtig werden. Mit Recht werden die Sammlungen historischer Handschriften, Dokumente und Bücher in Stadt-, Staats- oder Universitätsbibliotheken wie Schatzkammern behandelt. Doch sie sind existenziell bedroht – von Schimmel, Papier- und Tintenfraß und gefräßigen Käfern. […]

Die solcherart beschädigten Bestände zu retten, erfordert enorme wissenschaftliche, technische und finanzielle Anstrengungen. „Und vielleicht auch Impulse durch Erfahrungsaustausch mit Vertretern ganz anderer Fachgebiete und eine gehörige Portion Querdenken“, sagt Constanze Roth.

Die junge Kunsthistorikerin arbeitet am Jenaer Institut Innovent, das sich mit anwenderorientierter Forschung unter anderem im Bereich Oberflächentechnik und Analytik befasst. Sie gehört zu den führenden Köpfen beim Forschungsnetzwerk ‘Inn-O-Kultur – Innovative Oberflächentechnik und Kulturgüter’, gegründet 2014 auf Betreiben des Jenaer Institutes. Gefördert vom Bundesforschungsministerium, arbeiten hier Chemiker, Physiker, Materialtechniker und Restauratoren zusammen, um Lösungen zu Rettung und Erhalt von wertvollen Kulturgütern zu finden.

In der kommenden Woche veranstaltet Inn-O-Kultur in Jena einen Workshop, der sich speziell erhaltens- und schützenswerten Objekten aus Papier, also Büchern und bibliophilen Schriftstücken und Gegenständen widmet.

‘Dieser Workshop beleuchtet aktuelle Ansätze zum Schutz von Papier. Themen aus der Konservierung und Restaurierung werden ebenso präsentiert wie Einblicke in die industrienahe Forschung und Praxis’, berichtet Roth. ‘Wir veranstalten diese Tagung gemeinsam mit der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena, in deren Räumen wir uns auch zum Erfahrungsaustausch treffen’, sagt Roth.”

Dieser Beitrag erschien am 25. Januar 2019 in der Thüringer Allgemeine. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel von Angelika Schimmel.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Workshop-Programm und zur Anmeldung.

Quelle: Thüringer Allgemeine, 25. Januar 2019 / 04:29 Uhr, Angelika Schimmel, Artikel

01.2019 | Early-Bird-Gebühr noch bis 09.01.2019 gültig

Das Forum INN-O-KULTUR wünscht Ihnen für das neue Jahr 2019 alles Gute, Gesundheit und Zeit für die schönen Dinge, wie zum Beispiel den Genuss von Kunst und Kultur!

Wir möchten Sie gern darauf hinweisen, dass unsere Early-Bird-Gebühr für den Workshop „Objekte aus Papier erhalten und schützen“ am 31. Januar 2019 in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena noch bis 09.01.2019 gültig ist. Nutzen Sie den Preisvorteil und melden sich gern direkt über das Anmeldeformular an.

10.2018 | Neuer Termin: 31. Januar 2019

Aus organisatorischen Gründen wird der Workshop aus dem November ins neue Jahr 2019 verschoben.

Der neue Veranstaltungstermin ist der 31. Januar 2019.

Der INN-O-Kultur Workshop wird, wie bereits angekündigt, im Hörsaal der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) stattfinden. Ein Veranstaltungsprogramm wird in Kürze veröffentlicht.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

02.18 | Anmeldung für den 5. Workshop Inn-O-Kultur ab sofort möglich!

Der 5. Workshop des Forums Inn-O-Kultur am 3. Mai 2018 in Dresden widmet sich TRENDS IM KORROSIONSSCHUTZ. In Fallbeispielen aus der Metallrestaurierung und metallverarbeitenden Industrie werden verschiedene Anwendungen vorgestellt und aktuelle Ergebnisse aus der Forschung präsentiert. Die Veranstaltung findet im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr statt und bietet neben interessanten Vorträgen zu den Materialien Stahl, Leichtmetall und Silber ein spannendes Rahmenprogramm. Anmeldungen bis 23. März 2018 erhalten einen Rabatt. Weitere Informationen, Programm und Anmeldung hier. 

Wir danken dem Militärhistorischen Museum Dresden für die Kooperation.

 

 

 

Forum Inn-O-Kultur, Februar 2018.

01.18 | Das Europäische Kulturerbejahr 2018 ist offiziell eröffnet!

Feierliche Eröffnung des Europäischen Kulturerbejahres in Hamburg. Foto: Pausanio GmbH & Co. KG, Köln

Am 8. Januar 2018 fand der nationale Auftakt im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses statt. Damit beginnt ein Jahr voller Veranstaltungen und Projekte, in denen Europa gemeinsam sein vielfältiges kulturelles Erbe feiert. Der deutsche Beitrag hat das Motto “Sharing Heritage” und wird koordiniert von dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz. Die Präsidentin des Nationalkomitees Dr. Martina Münch hat neben Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, Dr. Carsten Brosda und und Petra Kammerevert, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung im Europäischen Parlament, zum Austausch und Teilen der vielen kulturellen Schätze in Deutschland und Europa eingeladen. Wie bunt und ideenreich das Europäische Kulturerbejahr 2018 allein in Deutschland werden kann, spiegelt die Webseite www.sharingheritage.de wieder.

Eine ausführliche Berichterstattung zur feierlichen Eröffnung mit dem eigens für das Kulturerbejahr gegründeten Musikensemble Love Tree findet sich hier.

Januar, 2018.

11.17 | Preis “Riegel – KulturBewahren” zum 2. Mal vergeben

Abb. 1 Riegel 2017 Plakette

Abb.: Auszeichnung für den Preisträger 2017, “Notfallverbünde Deutschland”. Foto: Berthold Schmitt.

Die Auszeichnung wurde Ende Oktober an »Notfallverbünde Deutschland«, das Netzwerk für Prävention und Kooperation, in München verliehen. Neben der deutschlandweitern Honorierung geht ein Preisgeld von 2.100 Euro an die »Notfallverbünde Deutschland«. Die Laudatio zur Preisverliehung hielt Professor Dr. Andreas Burmeester, ehem. Direktor des Doerner Institutes der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und Fachmann auf dem Feld der Präventiven Konservierung und des Museumsbaus. In seiner Rede zur Preisübergabe heißt es: Notfallverbünde sind „ein spannendes und ein hochaktuelles und ein drängendes Thema.“ (…) Notfallplanung erfordert Offenheit, Kommunikationsvermögen, Ortskenntnis, Respekt vor dem anderen. Es lebt von häufigen Schulungen und standardisierten Verfahren. In dieser Gesamtlage die Initiative zur strukturierten

Prävention ergriffen zu haben, ist mehr als einer Anerkennung wert, sie ist preiswürdig.”

 

Helfen will gelernt und geübt sein!
Bei Hochwasser, Erdbeben oder Feuer steht die Rettung von Kunst- und Kulturgut nicht auf der Prioritätenliste von Feuerwehr und THW, denn Menschenleben und der Schutz kritischer Infrastrukturen haben Vorrang. Damit betroffene Archive, Bibliotheken und Museen aber nicht auf sich selbst gestellt sind, gründen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunehmend sog. Notfallverbünde. Dabei vereinbaren Kulturbetriebe eine gegenseitige Unterstützung, d.h. sie halten vertraglich fest, wie Personal und Sachmittel eingesetzt werden, um einer Einrichtung im Notfalle sachorientiert, schnell und unbürokratisch beistehen zu können.

Der „Riegel“ wurde erstmals im Jahr 2016 verliehen. Die Auszeichnung ist eine Initiative der Fachzeitschrift „KulturBetrieb. Magazin für innovative und wirtschaftliche Lösungen in Museen, Bibliotheken und Archiven“ und des Onlineportals „KulturBewahren. Forum für Bewahrung, Pflege, Sicherheit und Präsentation von Kunst- und Kulturgut“.

Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie hier.

16. November 2017, Inn-O-Kultur.